Knorpel hat eine entscheidende Schwäche: Er kann sich kaum selbst regenerieren. Einmal geschädigt, führen Knorpeldefekte zu Schmerzen, Schwellungen und langfristig zu Arthrose. Moderne Therapieansätze können diesen Prozess verlangsamen, lindern – und in manchen Fällen sogar umkehren.
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie wirkt als Stoßdämpfer und Schmiere im Gelenk. Bei Arthrose nimmt die Konzentration und Qualität der körpereigenen Hyaluronsäure ab – mit spürbaren Folgen.
Was bewirkt die Injektion? Durch die direkte Injektion hochqualitativer Hyaluronsäurepräparate in das Gelenk wird die Gelenkschmiere wieder aufgefüllt. Das Gelenk bewegt sich leichter, Schmerzen nehmen ab, der Knorpel wird geschützt.
Geeignet für:
Durchführung: Die Injektion erfolgt unter sterilen Bedingungen in der Ordination. Je nach Präparat sind 1–3 Injektionen im Abstand weniger Wochen nötig.
PRP steht für Platelet Rich Plasma – plättchenreiches Plasma. Bei dieser Methode wird körpereigenes Blut verwendet, um die Heilung und Regeneration im Gelenk zu fördern.
Wie funktioniert PRP? Aus einer kleinen Menge Ihres Blutes wird durch Zentrifugierung ein konzentriertes Serum mit einem hohen Anteil an Wachstumsfaktoren gewonnen. Dieses Plasma wird direkt in das betroffene Gelenk oder Gewebe injiziert, wo es entzündungshemmend wirkt und die Zellerneuerung anregt.
Vorteile der Eigenbluttherapie:
Einsatzgebiete: